FAQs - Ihre Fragen

Kann ich ein Balkonkraftwerk auch ohne Balkon nutzen?

Ja, Balkonkraftwerke funktionieren auch ohne Balkon. Im Garten lassen sich Module ebenerdig auf Aufständerungen montieren, auf Flachdächern von Garagen oder Carports mit Ballast- oder Klemmsystemen befestigen, und auf Schrägdächern mit Dachhaken. Wichtig sind freie Ausrichtung nach Süden, Osten oder Westen und ein nicht zu langer Weg zur nächsten Steckdose – maximal 10 Meter Kabellänge sind empfehlenswert.

Wie befestige ich ein Balkonkraftwerk auf einem Flachdach ohne zu bohren?

Auf Flachdächern (Garage, Carport, Gartenhaus) verwendest du eine Ballast-Aufständerung: Die Aluminiumkonstruktion wird mit Betonplatten oder Gehwegplatten beschwert – pro Modul rund 40 bis 60 kg Ballast. So bleibt das Dach unbeschädigt und der Aufbau auch bei Sturmböen bis 120 km/h stabil. Ideal für gemietete Flächen oder Dächer mit Dichtungsbahn, die nicht beschädigt werden darf.

Brauche ich ein Fundament für mein Balkonkraftwerk im Garten?

Nein, kein klassisches Fundament. Für die Garten-Aufständerung reichen Betonplatten (30x30 cm oder 50×50 cm, ca. 35 kg pro Platte) als Ballast – zwei bis vier Stück pro Modul je nach Windlastzone. Alternativ kannst du Bodenanker in den Rasen schrauben oder einen kleinen Punktstreifen aus
Magerbeton gießen. Wichtig: Modul-Unterkante mindestens 30 cm Abstand zum Boden, um Schmutz und Spritzwasser zu vermeiden.

Wie weit darf das Balkonkraftwerk von der Steckdose entfernt sein?

Empfehlenswert sind maximal 10 Meter Kabellänge zwischen Wechselrichter und Steckdose. Längere Strecken bedeuten höhere Leitungsverluste – pro 10 Meter rund 0,5 bis 1 Prozent Ertragsverlust. Für Garten-Aufstellungen führen wir wetterfeste 5-, 10- und 15-Meter-Kabel im Sortiment. Bei größeren Distanzen empfiehlt sich ein größerer Leitungsquerschnitt (2,5 mm² statt 1,5 mm²) oder ein separater Außensteckdosenanschluss.